Hilfestellungen für eine gelingende Therapiebeziehung:  

     

    Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Erfahrungen und Möglichkeiten. Ziel ist immer der Schutz des therapeutischen Raums und die Aufrechterhaltung einer professionellen vertrauensvollen Beziehung.

     

    • regelmäßige Teilnahme:
      Therapiesitzungen finden im Normalfall immer am gleichen Wochentag zur selben Zeit statt und werden für ein laufendes Quartal im Vorhinein verbindlich vereinbart. Die Beziehungsqualität zwischen Therapeut und Patient duldet im Regelfall keine externen Störungen. Bei Kindern stehen im ersten Behandlungsabschnitt 75 und bei Jugendlichen 90 Stunden zur Verfügung. Diese können bedarfsorientiert und begründet mit weiteren antragspflichtigen Abschnitten fortgesetzt werden.
    • Wert des Spiels/Gesprächs:
      Neben den Worten und den körperlichen Ausdrucksformen dienen auch alle Spielzeuge der Praxis als nichtsprachliche Symbole, um etwas von sich und von der Vorstellung des in der Welt Seins ausdrücken zu können. Der Wert des Spiels bzw. Gespräches wird somit lediglich durch eine bestimmte Wahrnehmung und Reflexion des Therapeuten bzw. Rückmeldungen dieser an den Patienten gesteigert und nicht der Wert der Therapie durch "nur spielen/reden" geschmälert. In der Stunde selbst geschieht das, was der Patient von sich aus zeigen möchte.
    • Pünktlichkeit und Verlässlichkeit:
      Die Sitzungszeit wird nicht auf Kosten anderer Patienten gestört. Die Kinder werden rechtzeitig gebracht und abgeholt. Während der Therapiesitzungen bin ich telefonisch nicht erreichbar. Therapiestunden in der Einzeltherapie können 48 Werktagsstunden im Vorab abgesagt werden. Für den Fall des un-/entschuldigten Fehlens wird ein differenziertes Bereitstellungshonorar vereinbart. Bei unentschuldigtem Fehlen werden im Regelfall 75 % und bei Krankheit oder der Teilnahme an schulischen oder religiösen Pflichtveranstaltungen 50 % des Stundensatzes in Rechnung gestellt.
    • Verschwiegenheit des Therapeuten:
      Der Therapeut ist gegenüber Dritten an die Schweigepflicht gebunden. Dies umfasst auch die Inhalte der Therapiestunden mit den Kindern gegenüber den Bezugspersonen. Alle Ton- und Videoaufnahmen sowie schriftliche Dokumentationen werden nur intern verwendet und streng vertraulich behandelt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.
    • Verschwiegenheit der Eltern:
      Mitglieder einer Bezugspersongruppe sichern sich wechselseitig zu, dass die Informationen, die sie über andere Gruppenteilnehmer erhalten, geschützt bleiben.
    • Verschwiegenheit der Kinder:
      Teilnehmer einer Gruppe versichern sich gegenseitig, dass sie das, was sie von anderen Kindern der Gruppe erfahren, nicht nach außen tragen. Eltern sollten daher auch nicht bei den Kindern nachfragen, was in der Gruppe gemacht oder besprochen worden ist.
    • Vertrauen in das Kind:
      Das Kind sollte von seinen Bezugspersonen in seiner Entscheidung respektiert werden, inwieweit es aus den Therapiestunden etwas erzählen möchte oder nicht.
    • altersgemäße Selbstbestimmung:
      Das Kind darf ihm wichtige Spielsachen oder Gegenstände in die Therapiestunde mitbringen. Nach Absprache mit mir kann es auch sinnvoll sein, dass einzelne Geschwister oder Freunde bzw. bei Jugendlichen der/die Freund/in mit in die Therapiestunde kommen. Bei Jugendlichen kann es im Zuge der Ablösung von den Eltern sinnvoll sein, dass die Bezugspersonen nicht mehr parallel eingebunden werden bzw. die Jugendlichen bei diesen Bezugspersonengesprächen selbst anwesend sind.
    • Kritik am Therapeuten bzw. Mitarbeitern der Praxis:
      Bitte sprechen Sie uns zeitnah und direkt an, wenn Sie Fragen oder eine Kritik haben.

      

       

     


    Samstagssprechzeiten:

    14 tägig nach tel. Vereinbarung