Psychodynamische Grundausrichtung:

Ich fühle mich einem ganzheitlichen Ansatz verpflichtet. Der einzelne erleidet eine Störung seines psychischen und manchmal eng daran gekoppelt physischen Gleichgewichts aufgrund einer anhaltenden seelischen Erschütterung: "Was kränkt macht krank!"

Ich bediene mich beim Verständnis psychischen Leids der sogenannten psychodynamischen Schulen, insbesondere der Individualpsychologie von A. Adler und der von S. H. Foulkes begründeten Gruppenanalyse. Ich sehe in der Spiritualität bzw. Religion eines Menschen primär eine Ressource, die stabilisierend sein kann. Oskar Randak und Adolf Heimler waren in dieser Hinsicht für mich persönlich prägende therapeutische Lehrer.  

 

Psychoanalyse und tiefenspsychologisch fundierte Psychotherapie  

Diese Behandlungsformen sind keine Technik sondern basieren auf der respektvollen Beziehung zwischen PatientIn und dem Therapeuten. Freiwilligkeit und das Grundgefühl von Vertrauen sind Voraussetzungen, damit auch "negative", peinliche, scham- und angstbesetzte Gefühle ausdrückbar werden, ohne dass die Beziehung dadurch gefährdet oder zerstört wird.

Der Therapeut wird im Laufe der Behandlung in Folge der zunehmenden emotionalen Nähe zu einer wichtigen Bezugsperson. Dabei wird soviel Distanz bewahrt wie nötig, um sich voneinander abzugrenzen und die jeweilige Individualität zu bewahren.

Übertragung und Gegenübertragung sind alltägliche, unbewußte Vorgänge, die jede Beziehung stark beeinflussen, die aber in der analytischen Arbeit bewußt wahrgenommen und gezielt vom Therapeuten eingesetzt werden.

Der Therapeut unterliegt dabei einer Schweigepflicht gegenüber Eltern oder anderen Kontakt- bzw. Bezugspersonen, von der nur in begründeten, vorher abgesprochenen Fällen abgewichen werden kann.

 

Der Therapeut versucht die Äußerungen des Patienten im Gespräch bzw. Spiel aufzuspüren, innerlich aufzunehmen und im geeigneten Augenblick im Sinne einer Deutung, Übersetzung oder Spiegelung anzusprechen und mit dem Patienten durchzuarbeiten. Der Fokus richtet sich dabei auf die progressiven und kreativen Möglichkeiten des Patienten und seines sozialen Umfeldes.

Alfred Adler

 

 

S. H. Foulkes


Samstagssprechzeiten:

14 tägig nach tel. Vereinbarung