EMDR-Traumatherapie:

Ich sehe in dieser Methode vorwiegend eine Technik und kein eigenständiges Therapieverfahren. Ich wende sie daher im Kontext der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen an.

 

Dies ist ein spezielles Verfahren, das von F. Shapiro begründet und von vielen auch für Kinder (z.B. Greenwald, Reddemann, Tinker, Wilson, Hensel) weiterentwickelt wurde.

EMDR (Eye Movement Desensitiziation and Reprocessing) ist eine traumabasierte Therapietechnik, die in die psychotherapeutische Arbeit integriert wird. Sie besteht aus 8 Phasen:  

1. Anamnese und Behandlungsplanung,  

2. Vorbereitung,  

3. Bewertung,  

4. Desensibilisierung,  

5. Verankerung

6. Körpertest,  

7. Abschluss,  

8. Überprüfung.   

Entscheidende Gesichtspunkte für eine evtl. prognostisch günstige Integration sind dabei, ob die Traumatisierung in der Vergangenheit liegt und abgeschlossen ist oder ob das traumatische Geschehen noch andauert. Hierbei wird zwischen einfachen und komplexen, akuten und chronischen, einmaligen und multiplen Traumata unterschieden.

Bei sehr kleinen Kindern kommt den Eltern eine sehr große Bedeutung zu. Sie werden häufig als "Cotherapeuten" aktiv in die Behandlung eingebunden. Bei Jugendlichen mit Störungen des Sozialverhaltens eignet sich häufig eine spezifische Behandlungstechnik, das MASTR Programm.

 


Samstagssprechzeiten:

14 tägig nach tel. Vereinbarung